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Nr. 233-3 Yangchenghu Road, Industriepark Xixiashu, Bezirk Xinbei, Stadt Changzhou, Provinz Jiangsu
Ja – wenn der Schaftfräser mittenschneidend ist (oder speziell zum Eintauchen ausgelegt ist) und Sie den richtigen Werkzeugweg und die richtigen Schnittparameter verwenden. Ein Standard-Schaftfräser mit nicht mittig schneidendem Schnitt sollte nicht wie ein Bohrer direkt nach unten eingetaucht werden, da er die Späne in der Mitte nicht entfernen kann und die Gefahr besteht, dass er reibt, überhitzt und bricht.
In der Praxis vermeiden die meisten Betriebe das „echte Bohren“ mit einem Schaftfräser, es sei denn, der Fräser und die CAM-Strategie werden so gewählt, dass sie die Spanabfuhr steuern (Rampen, spiralförmiger Eintritt oder kontrolliertes Eintauchen). Je tiefer das Loch und je härter das Material, desto wichtiger wird die Strategie.
Flache Einstiegssprünge (z. B. das Starten einer Tasche) sind oft in Ordnung. Bei tiefen, bohrähnlichen Löchern haben Schaftfräser Probleme: Späne verstopfen die Spannuten, die Hitze steigt und das Werkzeug kann brechen. Generell gilt: Je näher man einem „Loch“ kommt, das mehr als ein paar Werkzeugdurchmesser tief ist, desto mehr sollte man die Spiralinterpolation oder einen echten Bohrer bevorzugen.
Bei der spiralförmigen Interpolation wird beim Vorschub eine kreisförmige Bewegung verwendet, sodass der Schaftfräser eher wie ein Seitenfräsvorgang schneidet. Dies verbessert die Spanabfuhr erheblich und reduziert die Reibung, die beim geraden Eintauchen auftritt.
Durch Rampen wird der Fräser in einem Winkel (z. B. 1–3 Grad) in das Material eingeführt, sodass das Werkzeug allmählich eingreift, anstatt bei vollem axialen Eingriff einzutauchen. Dies wird üblicherweise zum Einbringen von Taschen ohne Vorbohren verwendet.
Ein gerader Eintauchvorgang ist die Methodee mit dem höchsten Risiko, da die Fluchtwege der Späne begrenzt sind. Wenn Sie dies tun müssen, verwenden Sie einen Fräser, der zum Eintauchen konzipiert ist, und erwägen Sie eine Pick-Strategie (kurze Abwärtsbewegungen mit Rückzug), um Späne zu entfernen.
Gehen Sie von einem 6 mm (0,236 Zoll) 3-schneidigen Hartmetall-Schaftfräser aus, der mit 10.000 U/min und einer seitlichen Spanlast von 0,03 mm/Zahn läuft.
Dies garantiert keine Sicherheit (Geometrie und Spanabfuhr dominieren), bietet aber einen rationalen Ausgangspunkt anstelle von Vermutungen.
| Method | Spanabfuhr | Typische Verwendung | Risikostufe |
|---|---|---|---|
| Spiralinterpolation | Ausgezeichnet | Präzise Löcher, tiefe Merkmale | Niedrig |
| Rampen | Gut | Tascheneintrag, Slot beginnt | Mittel |
| Gerader Sprung (kein Picken) | Arm | Nur sehr flacher Einstieg | Hoch |
| Peck-Sprung | Ausreichend (hängt vom Rückzug ab) | Wenn Helix/Rampe nicht möglich ist | Mittel–High |
Wenn die Späne nicht abtransportiert werden können, schneiden sie nach, erzeugen Hitze und verkeilen das Werkzeug. Aus diesem Grund ist ein „bohrartiger“ Einbruch riskant: Chips können nirgendwo hin. Spiralförmiger Eintritt, Luftstoß und kürzere Schnitte reduzieren die Spanansammlung.
Sogar ein mittig schneidender Schaftfräser hat genau in der Mitte eine Schnittgeschwindigkeit von nahezu Null. Gerades Eintauchen erhöht die Zeit, die beim Schneiden (oder Reiben) bei niedriger Oberflächengeschwindigkeit aufgewendet wird, wodurch Wärme entsteht. Durch die seitliche Bewegung des Werkzeugs (Helix/Rampe) wird dieser Effekt minimiert.
Schaftfräser sind bei axialer Belastung weniger steif als Bohrer. Tiefes Eintauchen kann zu einem konischen oder übergroßen Loch führen und die Bruchgefahr erhöhen. Wenn es auf die Lochgenauigkeit ankommt, ist die spiralförmige Interpolation mit einem Schlichtdurchgang in der Regel vorhersehbarer.
Wenn das Ziel ein rundes Loch mit Tiefe, Geschwindigkeit und gutem Finish ist, ist ein Bohrer normalerweise das richtige Werkzeug. Bohrer sind für axiale Belastungen und Spanabfuhr in tiefen Löchern ausgelegt.
Die spiralförmige Interpolation ist ideal, wenn Sie mehrere Lochdurchmesser mit einem Werkzeug erstellen möchten, wenn Sie Werkzeugwechsel vermeiden müssen oder wenn Sie ein Loch in dünnem Material ohne Greifen benötigen.
Eine kleine Führungsbohrung kann Spanraum schaffen und die axiale Belastung reduzieren, wenn Sie mit einem Schaftfräser eindringen müssen. Dies ist ein praktischer Kompromiss, wenn CAM- oder Maschinenbeschränkungen den spiralförmigen Eintritt erschweren.
Sie können mit einem Schaftfräser bohren, sollten dies jedoch als Spezialoperation betrachten. Verwenden Sie ein mittig schneidendes oder eintauchfähiges Werkzeug, bevorzugen Sie einen spiralförmigen oder rampenförmigen Eintritt, halten Sie den Eintauchvorschub konservativ und priorisieren Sie die Spanabfuhr. Wenn es sich bei dem Merkmal um ein tiefes, präzises Loch handelt, ist ein spezieller Bohrer (oder eine Bohrer-plus-Finishing-Strategie) normalerweise die sicherere und schnellere Wahl.